Spluffin - Johannes Hüsing

Johannes Hüsing ist der Gründer von Spluffins. Für diejenigen, die nicht wissen, was ein Spluffin ist: Ein Spluffin ist eine Mischung aus dem Berliner Splitterbrötchen und einem Muffin. Genau genommen ist es ein Splitterbrötchen in Muffinform.

Mit der Kreuzung von Backwaren folgt Johannes Hüsing dem amerikanischen Trend, der beispielsweise den Cronut hervorbrachte.

Das Ziel seines Startups ist es neue Möglichkeiten im Backwarenbereich auszutesten, die es sonst womöglich noch nicht gibt. Das Besondere an seinen Spluffins sind die verschiedenen Geschmackssorten. Diese backt der angehende Bäcker selbst und es gibt sie in herzhaft und süß. Mit der Idee möchte Hüsing seine Vision eines eigenen Stores in Berlin verwirklichen.

Nicht ohne Grund ist Berlin das ideale Pflaster für diese kulinarische Neuheit. Das Splitterbrötchen ist etwas typisch Berlinerisches und diese Stadt folgt gern neuen Foodtrends.

Von Catalina Grobe Fernandes

Fußball für alle! - Felix Ferber weiß als Fußballbegeisterter ganz genau was Fans wissen wollen

Bolzplatzradar, Lifeticker, Newsfeed. Mandarify fasst alles auf einer Plattform zusammen, was sonst im Internet verstreut ist. Obwohl es schon Internetseiten wie Kicker.de gibt, unterscheidet sich Mandarify in einem ganz speziellen Punkt: Interaktion. Angemeldete User können die Redaktion des Lifetickers tatkräftig unterstützen und kommentieren was  das Zeug hält.

Der Standort Berlin ist clever gewählt. Berlin hat nicht nur unzählige Fußballkneipen zu bieten, die Stadt ist (noch) in allen Ligen vertreten und die Fanmeile lädt immer wieder  zum Feiern ein. Als Start-up Metropole ist die Landeshauptstadt für Mandarify sehr attraktiv. „Als Stadt der Zugezogenen ist so ein Bolzplatzradar wirklich praktisch.  Kennenlernen, das Hobby Fußball ausleben, Leidenschaft teilen“, sagt Felix Ferber. Er weiß wovon er spricht als Bayern-München Fan. Für die Zukunft ist ein Kneipenradar  geplant, damit alles Fans wissen wo sie wie am günstigsten ihren Verein lauthals unterstützen können.

Von Linda Rottler

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Mit Humor und Leichtigkeit Gutes tun - Das Start-up Unternehmen soulbottles lockt mit Seele und Design

Kennen Sie das: man möchte mal kurz Wasser trinken und zahlt beim nächsten Späti 2 Euro für eine halbe Liter Flasche. Ärgerlich! soulbottles möchte dagegen wirken. Das junge Start-up Unternehmen verkauft plastikfreie Trinkflaschen. Ideal für gutes Berliner Leitungswasser. CO² neutral produziert und auch ethisch so neutral wie möglich, größtenteils hergestellt in Deutschland – das macht die Seele jeder einzelnen Flasche aus. Auch wenn der Preis für eine Flasche mit selbst gewähltem Design zwischen 18 bis 30 Euro liegt, spart man sich den Weg zum Späti und auf lange Sicht auch ganz schön viel Geld. „Die Öffnung hat einen Durchmesser von 29mm und ist damit ideal für den europäischen Durchschnittsmund“, sagt Georg Tarne, Referent bei der mmmberlin2015 schmunzelnd. Ein Teil des Preises geht an Wasserhilfsprojekte in Kooperation mit Viva con Agua.

Die Marketing Strategie ist einfach: Das Produkt ist das Marketing. Es verführt die Menschen dazu etwas Gutes zu tun und ist gleichzeitig Träger der Message.

Von Linda Rottler

„Es geht um die Menschen!“ - Marktbeschicker Nikolaus Driessen als Referent bei mmmberlin2015

Die vier P’s im Marketing kennt wohl jeder. Die meisten Marketingexperten nutzen sie auch und verbuchen damit große Erfolge. Nikolaus Driessen, Marktbeschicker der Markthalle Neun in Kreuzberg, hat da ein ganz anderes Marketingkonzept: gar keins. „Ich kann Ihnen kein Marketingkonzept präsentieren, weil wir keins haben. Die Markthalle Neun lebt vom Austausch der Menschen die zu uns kommen.“ Aber nicht nur die Menschen die die Halle besuchen, machen diesen Ort zu etwas Besonderem. Die Inhaber der Stände, die ihr Essen dort verkaufen, machen jeden Wochenmarkt oder den „Streetfood Thursday“ einzigartig. Da gibt es den Maler, der dort jetzt Bier braut. Oder die Journalistin, die jetzt Fingerfood verkauft.

Die Idee der Markthalle Neun ist einfach: Gute Lebensmittel mit starkem Schwerpunkt auf regionale Produkte verkaufen. Lecker verkaufen. „Das Produkt kann noch so toll sein, aber es wird erst besonders durch die Menschen und auch durch Berlin als Stadt. Es geht um all die lieben, kreativen Menschen und deren Geschichten.“

Von Linda Rottler

Keynote: Henning Ravn von Berlin Partner

Berlin ist eine Rampensau: Gründe warum Berlin für Startups so sexy ist.

Berlin ist mehr als nur eine Stadt: Berlin ist eine Marke! Henning Raven, ist der Vertreter von Berlin Partner und benennt die vier Punkte, die die Stadt so sexy machen mit:

  • Top Wirtschaftsstandort

  • Top Wissenschaftsstandort

  • Lebenswerte Stadt

  • Hauptstadtflair


Diese Punkte beruhen seiner Meinung nach auf die Wirtschaftsstärke, Attraktivität, Internationalität und auch die Freiheit, die Berlin als Stadt zu bieten hat.

Hier haben viele Startups die Gelegenheit und damit die Chance sich in Berlin auszuprobieren, neue Konzepte hervorzubringen und sich letztlich hier zu beweisen. Henning Ravn versucht damit zu beantworten, warum einzigartige Konzepte eben hier in Berlin gut funktionieren und leitet damit die Präsentationsrunde ein.

Von Catalina Grobe Fernandes

Präsentation zum Nachlesen

Keynote: Marc Drüner als erster Referent bei mmmberlin2015

Daten und Marketing – wie passt das denn zusammen? Prof. Marc Drüner hat in seinem Vortrag erklärt warum Daten nicht nur für die Bundesnetzagentur interessant sind sondern auch für das Marketing.

trommsdorff + drüner beschäftigt sich mit Verhaltensdaten im Marketing. Unter dem Motto „From Big Data to Big Insights“ möchten sie zu ihren Endkunden durchdringen und mit innovativer Technik Verhaltensdaten sammeln, vertikal auswerten und dann neutrale Empfehlungen aussprechen. „Wer die besten Daten hat, wird am besten Produkte verkaufen“, sagt Marc Drüner. Insofern sind Daten auch im Marketingbereich nicht zu unterschätzen!

Neben seiner Tätigkeit bei trommsdorff + düner ist Marc Drüner Professor an der Steinbeis-Hochschule.

Wir freuen uns jetzt auf die nächsten Referenten.

von Linda Rottler

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